Düfte bei Winterblues und in der Erkältungszeit

Es ist nicht zu glauben, kaum wird es etwas neblig draußen, geht der Winterblues um. Schlechte Laune, Antriebslosigkeit und seelische Tieflagen machen sich breit. Nachdem ich jetzt das gefühlte „50. Mal“ in den letzten Tagen darauf angesprochen wurde, welche duftenden Helfer hier wundervolle Dienste tun, habe ich diese nun im Shop zusammengefasst.

Mal abgesehen davon, dass es wieder soweit ist. Auch bei uns zu Hause – die Nasen laufen wieder. Meine persönlichen Favoriten in der Erkältungszeit:

Immer wieder der Cajeput. Allererste Wahl bei Nasennebenhöhlenproblemen und Ohrenschmerzen. Bei ersterem wird 1 Tropfen Cajeput (nicht mehr) auf den Finger geträufelt und diesen über die Nasenflügel und unterhalb der Augen (Vorsicht: Abstand zu den Augen halten, brennt sonst) verstreichen, ebenso kann man noch 1 Tropfen auf der Stirn entlang des Haaransatzes verteilen. Bei Ohrenschmerzen 1 Tropfen Cajeput pur und unverdünnt auf den Finger träufeln und diesen hinter dem Ohr verstreichen. Ebenso in einem Massageöl zum Immunsystem stärken, Cajeput ist einfach unübertroffen in der Wirkung.

Für die großen und kleinen laufenden Rotznäschen das Engelwurz-Nasenöl. Bestimmt kennt ihr das auch, wenn der Taschentuchvorrat immer kleiner und die Nase dafür immer röter wird. Hier hilft das Engelwurz-Nasenöl, durch seine geniale Zusammensetzung aus Angelikawurzel, Majoran und Thymian Chemotyp Linalool (also die besser hautverträglichere Thymiansorte). Die Mischung hilft beim Abschwellen der Nasenschleimhäute, dadurch kann man wieder besser durchatmen, und bekämpft die Entzündung der Nasenschleimhaut, durch die es erst zum Schnupfen kommt. Ein super Nebeneffekt ist allerdings auch, dass die entzündete und rote „Nasenhaut“ sozusagen über Nacht abheilt. Mit dem Nasenöl reibt man sich die Nase von außen ein und kann auch etwas davon in die Nase einreiben.

Die Erkältungsräucherung bestehend aus Rosmarin und Wacholderbeeren (sollte eigentlich in jeder Küche vorhanden sein) kommt bei uns immer dann zum Einsatz, um die Ansteckung untereinander wirkungsvoll zu unterbinden und die Räume mit dem Rauch zu desinfizieren. Im letzten Jahrhundert hat man damit tatsächlich in der Schweiz und Frankenreich Krankenhäuser mit desinfiziert. Wir haben erfahren, dass wir damit die ständigen Erkältungsschleifen unterbinden können, wenn ein Familienmitglied mit der Erkältung durch ist und eben nicht wieder vom Nächsten sofort wieder angesteckt wird.