Haselnussöl und Hautpflege

Botanischer Name Corylus avellana

Pflanzenfamilie Betulaceae - Birkengewächse

Über die Pflanze

Der Haselnussstrauch hat vor 8.000 Jahren fast ganz Deutschland bedeckt. Man findet ihn in ganz Europa und er wird bis zu 7 m hoch. In früheren Zeiten fehlte er in keinem Bauerngarten und er gilt seit altersher als magischer Baum und wichtiges Mittel in der Hexenmedizin.

Das Öl wird aus den reifen ungerösteten Nüssen gepresst. Weist das Haselnussöl einen starken nussigen Geruch auf, wurde die Nüsse vorher geröstet.

Inhaltsstoffe

Ölsäure ca. 77 %, Linolsäure ca. 13 %, Palmitinsäure 6 %, Stearinsäure 3 %, Begleitstoffe, darunter Vitamin B, E (Alpha-Tocopherol), K

Körperliche Wirkung

Haselnussöl gehört zu den nicht trocknenden Ölen. Es ist bis 2 Jahre haltbar und kann sehr gut in der Hautpflege angewendet werden. Es weist einen natürlichen Lichtschutzfaktor von 3 – 4 auf.

Es ist ein Spezialist für die reife, trockene, beanspruchte und Altershaut. Haselnussöl gibt der Haut die Spannkraft und Elastizität zurück und bietet Schutz vor Witterungseinflüssen, wie Sonne, Trockenheit, Kälte und Wind. Durch den hohen Vitam E (Alpha-Tocopherol)-Gehalt ist es ein gutes Antioxidans (Radikalenfänger). Denn die freien Radikalen fördern den Alterungsprozess der Haut und können Zellen im Körper verändern.

Haselnussöl zieht nur langsam in die Haut ein und hinterlässt einen feinen Schutzfilm auf der Haut. Dabei reguliert es den Zellstoffwechsel, wirkt dem Feuchtigkeitsverlust der Haut entgegen und hilft so Rötungen und Reizungen zu vermeiden.

Das Haselnussöl ist ein ideales Hautpflegemittel bei vielen Hautproblemen. Seine Wirkung ist gewebefestigend, gefäßverengend und baut die Haut wieder auf. Besonders empfehlenswert ist es als Basisöl bei Krampfadern.

Verwendung in der Küche

Haselnussöl ist eine feine Köstlichkeit in der Küche. Man kann es an Salate, Gemüsegerichte, aber auch zum Verfeinern von Kuchen und Gebäck geben.