Pflanzen-Urkraft Räuchermischung

aus der Serie Keltischer Jahreskreis

Sommersonnenwende


Sommersonnenwende - die kürzeste Nacht und der längste Tag des Jahres. Danach werden die Tage wieder kürzer und das Rad der Zeit geht langsam wieder auf den Winter zu. In vielen antiken Kulturen und alten vergangenen Welten war die Sonne der Mittelpunkt des Lebens. Ihr Lauf durch Tag, Monat und Jahr lässt alles in ihrem Rhythmus erscheinen. Gerade auf unserer nördlichen Halbkugel ist dieser Sonnenumlauf besonders prägend. So haben wir große Wechsel zwischen Licht und Dunkelheit, Wärme und Kälte und den Zeitspannen, die wir Frühling, Sommer, Herbst und Winter nennen.

Unsere Vorfahren, die Kelten, kannten unseren Kalender noch nicht. Sie orientierten sich am Mondrhythmus und den Sonnenwenden. Ihre Feste, wie Samain (Allerheiligen, Halloween), die Wintersonnenwende und die Rauhnächte, Beltane (1. Mai) und natürlich die Sommersonnenwende werden heute wieder neu entdeckt. So leben viele alte Bräuche und vergessene Traditionen wieder auf und wir besinnen uns auf unsere kulturellen Wurzeln. Dabei entdecken wir auch den Rhythmus der Jahreszeiten und viele Pflanzen und Düfte, die uns durch den Sonnenlauf begleiten und diesen begreifbar werden lassen.

Viele der keltischen Brauchtümer und Feste leben in der christlichen Religion versteckt weiter. Denn in früheren Zeiten konnte die Kirche die Menschen nicht davon abhalten, ihre heidnischen Feste und Brauchtümer zugunsten des christlichen Glaubens aufzugeben. So wurden sie in den christlichen Glauben integriert und bekamen die Namen von Heiligen. Anstatt der großen Göttin wurde eben Maria oder andere Heilige verehrt.

Das Fest der Sommersonnenwende wurde bei den Kelten, genauso wie die Wintersonnenwende, zwölf Tage und Nächte lang gefeiert. Am 21. Juni, der Tag an dem die Sonne ihren höchsten Stand hat, wurde die Verbindung des Lichts mit der Erde gefeiert. Da es im Zuge der Christianisierung nicht gelang die Sonnenwendfeiern zu verbieten, wurde das Fest kalendarisch auf den 24. Juni festgelegt und dieser Tag wurde Johannes dem Täufer geweiht. Daher nennt man die Sonnenwendkräuter auch Johanniskräuter.

In dieser Zeit sind wir der Anderswelt sehr nahe, einer Zeit, in der sich uns das Reich der Elfen, Feen und Devas erschließen kann. Denn es sind die Nahtstellen im Jahr, wo Unsichtbares sichtbar werden kann. Selbst Shakespeare hat den längsten Tag des Jahres in seinem Stück "Ein Sommernachtstraum" aufgegriffen und lässt die Welt der Elfen und Devas mit der Welt der Menschen verschmelzen.

Es ist die Zeit der Sonnenwendfeuer, die die Kraft der Sonne symbolisieren. In vielen ländlichen Gemeinden haben sich diese Bräuche über Jahrhunderte hinweg bis heute erhalten. Auch der Brauch neunerlei verschiedenes Holz für das Feuer zu sammeln stammt aus dieser Zeit. Dem Licht, der Wärme und der Kraft des Feuers sprach man reinigende, fruchtbarkeitsspendende und göttliche Eigenschaften zu. Darum fanden der großen Göttin zu Ehren Feuerläufe statt, es wurden Feuerräder von Hügeln gerollt und ein Höhepunkt war der Sprung durch das Feuer. Man glaubte, wer über das Feuer sprang, der konnte sich von allem Dunklen und allen Krankheiten befreien. In das Feuer gab man getrockneten Beifuß, um die große Göttin zu bitten, persönlich anwesend zu sein.

So verkörpert sich die Sommersonne in den unterschiedlichsten Pflanzen. Und in ihrem Licht und ihrer Wärme finden wir unsere Kräfte wieder und können die alten Sonnenmythen der Fruchtbarkeit, Lebensspenderin und Schöpfungsmythen begreifen und sie mit einer wundervollen Räucherung einfangen.


Entdecke die Pflanzen-Urkraft der keltischen Jahreskreismischung Sommersonnenwende

Beifuß

Habichtskraut

Holunderblüten

Johanniskraut

Propolis

Bernstein