Zedernhydrolat (Zedernwasser) und Hautpflege

Botanischer Name Cedrus atlantica

Nebenprodukt aus der Wasserdampf-Destillation des ätherischen Atlaszedernöles

ph Wert 4,1 - 4,2

Haltbarkeit Sehr stabil, bis 2 Jahre

Von dem feinen Zedernhydrolat profitiert besonders die entzündete, unreine und jugendliche Pubertätshaut. Denn seine entzündungshemmenden, juckreizstillenden und hautregenerierenden Eigenschaften mindern diese Hautprobleme schnell und zuverlässig. Dabei verbessert und verfeinert es ebenso das Aussehen der großporigen Haut. In selbstgerührter Kosmetik kann das Zedernhydrolat die Wasserphase ersetzen.

Es ist ein mildes und sehr wirkungsvolles Rasierwasser für die fette und unreine Männerhaut. Es desinfiziert, fördert die Wundheilung und verbessert das Hautbild.

Seine Duftaura verwöhnt, stabilisiert und gleicht die Seele aus. Es kann ebenso in der Duftlampe oder als Raumspray angewendet werden. Besonders bei Hautproblemen leidet die Seele darunter. Zedernhydrolat ist ebenso ein sanfter Badezusatz (10 ml Hydrolat in das Badewasser geben) und mindert eine unreine Körperhaut. Hier lässt es sich auch als Bodyspray einsetzen.

Als Haarwasser verwendet hilft das Zedernhydrolat bei fettigem und schuppigem Haar. Dafür wird es nach dem Haare waschen sanft in das nasse Haar einmassiert oder gesprüht. Es lässt sich ebenso einem Shampoo oder Spülung zugeben. Bei der einer Kopfmassage kann das Zedernhydrolat problemlos verwendet werden.

Ebenso lässt es sich sehr gut zur Fellpflege von Hunden, Katzen und Pferden einsetzen. Suzanne Catty empfiehlt es in Ihrem Buch „Hydrosols – The next aromatherpy“, Seite 80 als hilfreich bei Schuppen bei Katzen und vor allem bei Flohbefall. Hier empfiehlt sie 3 Tropfen ätherisches Zedernöl dem Hydrolat beizumischen. Ebenso bei unterschiedlichen Hautproblemen. Bevor Sie allerdings Ihr Tier mit Zedernhydrolat behandeln, müssen Sie erst mit einer Geruchsprobe testen, ob Ihr Tier das Zedernhydrolat annimmt. Dazu einfach 1 Sprühstoß auf ein Taschentuch geben und Ihrem Haustier vor die Nase legen und schauen, ob es mit Ablehnung oder mit Wohlwollen reagiert.