Satureja – das bin ich – Gabriela Stark Aromakologin – ich schreibe authentisch mit viel Kompetenz, mit meinen Erfahrungen, Wissen, spirituellen und schamanischen Erkenntnissen.

Was ich abgrundtief hasse, ist copy and paste von Menschen, die aus Raff- und Habgier für ihren Profit, Ansehen oder Gewinnmaximierung meine Texte klauen. Wenn Ihr meine Texte teilt – nennt meinen Namen und setzt eine Verlinkung – wenn Ihr das aus Raff- und Habgier nicht wollt, lasst Eure Finger von meinem geistigen Eigentum!

Die Räucherpublikation Königskerze habe ich im Juli 2003 geschrieben und im Internet am 01.01.2004 auf www.satureja.de veröffentlicht. Komplett überarbeitet und am 11.01.2024 veröffentlicht.

Königskerze - der Funke der Hoffnung

Botanischer Name Verbascum ssp.

Familie Scrophulariaceae - Braunwurzgewächse

Pflanzenteil Blüten, Blätter und Stängel

Kulturkreis Europa

Element Feuer / Erde

Inhaltsstoffe

Saponine, Schleime, Flavonoide, Iridoide, ätherische Öle

Etwas Botanik

Die Königskerze ist in der Natur nicht zu übersehen, mit ihrem aufrechten Wuchs und den unzähligen gelben bis orangenen Blüten, die bis zu 3 m hoch werden kann. Ja, sogar über 3 m – ein solches beeindruckendes Exemplar habe ich schon gesehen. Im ersten Jahr bildet sich nur die Blattrosette, aus der im zweiten Jahr dann die starken Stängel wachsen mit bis zu täglich 200 Blüten. Habt Ihr mal die Blüten einer Königskerze gezählt? Sie blühen von der Erde zum Himmel, also von unten nach oben. Königskerzen findet Ihr immer in der allersonnigsten Lage. Die Blütezeit ist von Juni – September und sie wächst in ganz Europa, im nördlichen Afrika und Asien.

Spannend fand ich den Sammelhinweis in Ursel Bührings Praxislehrbuch der modernen Heilpflanzenkunde, Seite 22: „Königskerzenblüten zwischen 9 und 10 Uhr sammeln, dann sind die Blüten voll geöffnet, schon nur 1 Stunde später beginnt die Vitalität der Blüten nachzulassen und der Wirkstoffgehalt ist vermindert. Tägliches Pflücken regt die Blütenbildung, ca. 8 Wochen lang können dann täglich bis zu 200 Blüten geerntet werden. Mitte Juli ermöglicht ein Rückschnitt sogar die Bildung neuer Triebe, so dass zwei Wochen später noch einmal 4 Wochen lang geerntet werden kann.“ Seite 212: „Die wasseranziehenden Blüten müssen sorgfältig und gut trocken aufbewahrt werden, weil sie schnell schimmeln.“

Königskerze in der Heilkunde

Von trockenem Husten bis zur chronischen Bronchitis ist ein Königskerzenblütentee hilfreich. Das empfiehlt auch die Kommission E bei Katarrhen der Luftwege.

Dazu nehmt Ihr 1 TL getrocknete Königskerzenblüten mit 150 ml heißem Wasser, 10 Minuten ziehen und Achtung wichtig: Gut durch ein ganz feines Sieb oder Papierfilter abseihen, damit die feinen Härchen der Staubgefäße aussortiert werden, da diese die Schleimhaut reizen.

Das Räuchern mit Königskerzenblüten

Wie ein königliches Zepter, das aufrecht gehalten wird, ragen die Blütenstängel der Königskerze in den Himmel. Die imposante Pflanze fällt auf, selbst Menschen, die so mit Pflanzen nichts am Hut haben. Ihre goldgelben Blüten ergeben einen feinen honigartigen Rauch, der unsere Seele mit der Feuerkraft der Sonne durchdringt. So gelangen wir an die Quelle unseres Seins, tief in uns. Die Königskerze lässt uns in der Erde verwurzeln, zu unseren Ahnen gelangen, wie sie uns in den Himmel zu den kosmischen Energien streben lässt.

Ihr Blütenwuchs drückt das bereits aus, sie blüht von unten nach oben – mit unseren Füßen fest verwurzelt am Boden und den Geist zum Himmel strebend. So gelangen wir nach unten zu unseren Wurzeln, wie nach oben – um unseren Geist reisen zu lassen.

Ja, Königskerzenblüten sind ganz besondere Reisepflanzen, die Ihr wahrscheinlich so nicht im Fokus hattet. Sie haben keine bewusstseinserweiternde Kräfte durch ihre Inhaltsstoffe, dennoch durchdringen sie den Geist, unser Herz und lassen uns bewusst werden. Deswegen gehört die Königskerze zu den Pflanzen, die uns die Anderswelt näherbringt und fördert unsere spirituelle und schamanische Entwicklung. Es ist kein Wunder, dass die Königskerze – den König – in ihrem Namen trägt.

Es ist die Königlichkeit, Einzigartigkeit unserer Existenz, die sie uns bewusst werden lässt. Sie lässt uns als Teil des Kosmos begreifen, wo alle Rädchen ineinandergreifen, wir unserer Lebensaufgabe bewusstwerden und uns als Teil des großen Ganzen fühlen können.

Egal, was Du gerade erlebst, ob es Dir gut geht oder Du gerade durch ein Tief in Deinem Leben gehst, Königskerzenblüten entzünden den Funken der Hoffnung. Aus dem kleinen Hoffnungsfunken wird eine starke Flamme, die Dich weiterbringt und über vieles hinausträgt. Sie gibt Hoffnung, aus der sich starke Ideen und neue Wege eröffnen. Es ist ein weiser Weg, wie der weise König, der seine Entscheidungen nicht aus Egoismus, Raff- und Habgier über andere richtet, sondern den weisen Weg zum Frieden und dem Wohlergehen vieler Menschen findet.

Königskerzenblüten können Dich in der Natur allein durch ihren Anblick reisen lassen – in innere und andere Welten. Sie sind Weg- und Richtungsweiser zu unserem Bewusstsein, spirituellem und schamanischem Sein. Ihre Standorte sind kleine Kraftorte, auch wenn diese an stark befahrenen Straßen oder Plätzen stehen, die Du nicht als Kraftort identifizieren würdest. Dennoch kannst Du ihre pulsierende Kraft wahrnehmen. Sie sind Wächter von besonderen Orten, wo Du Dich verbinden kannst, mit Deinem inneren Sein, Herz und Bewusstwerdung erfahren, wie Du in die Anderswelt blicken kannst.

Sie geben Dir Schutz, nicht umsonst trägt sie Namen wie „Unholdenkerze“, da sie Unholde, Dämonen, negative Energien fernhalten und neutralisieren kann. Ihre Feuerkraft kommt so sanft daher und das Erste, was immer wahrgenommen wird, ist der Funke der Hoffnung. Sie gibt nicht nur Hoffnung, dass sich etwas ändert, löst, sondern sie lässt uns unserer Emotionen bewusst werden. Sie bringt uns zum wesentlichen Auslöser solcher Situationen, Gedanken, der dann aufgelöst werden kann.

Die Energie der Königskerzenblüten

Königskerzenblüten lassen uns durch den Schleier sehen. Sie demaskieren, reißen unsere Fassade ein und lassen uns erwachen, uns bewusstwerden und unsere Wahrheiten erkennen. Sie führen uns intuitiv dahin, wo wir neue Wege bewusst sehen können. Königskerzenblüten sind die kosmischen pflanzlichen Eingeweihten, die uns innere Kräfte, Hoffnung und Feuerkraft geben, um an den Kern zu gelangen.

Sie führen uns dahin, wo wir Weisheit, Reife, tiefen inneren Frieden finden und neue Welten erkunden können. Der Funke der Hoffnung führt uns zu neuen Ideen, Schöpferkraft und Kreativität, wo wir neue Welten erschaffen können. Ja, die Welt könnte um einiges besser sein, wenn wir zu mehr Weisheit, Güte und Gnade finden könnten.

Königskerzenblüten lassen uns in die Erde und mit dem Herzschlag der Erde verwurzeln. Sie lassen uns hoffnungsvoller, fröhlicher und friedfertiger werden. Wir können mit der Kraft des Erdelementes Sicherheit und Stabilität erfahren, wie die Blattrosette der Königkerze die starken und hochwachsenden Blütenzepter tragen. Kraft, Stärke und Mut gebend, lassen sie uns in die Zukunft sehen, die sich aus Vergangenheit und Gegenwart speist.

Sie verbindet mit unseren Lebensadern und unserer Geschichte, wie der unserer Ahnen. Nicht umsonst hat sie in den letzten Jahrhunderten dermaßen viel Verehrung gefunden. Sie ist der Mittelpunkt absolut jeden Kräuterbuschen, der an Maria Himmelfahrt im August gesegnet wird. Die andern Kräuter werden um sie herumgebunden. Die Königskerze als Mittelpunkt und Ausgangspunkt jeglichen Seins mit vielen anderen pflanzlichen Helfern und Verstärkern. So müsst Ihr den Kräuterbuschen sehen. Ein magischer Strauß, gesammelt im August mit der stärksten Licht- und Feuerkraft in den Pflanzen, der den Funken Hoffnung symbolisiert und aus dem, mit der Feuerkraft von Helfern und Verstärker ein lodernder Brand wird, aus dem Neues geschaffen wird. Reinigend, neutralisierend und voller Aufbruchsstimmung – es ist das Feuerelement, das hier wirkt. Unsere Vorfahren verräucherten von diesem magischen Strauß bei jedem Unheil, Unwetter, Krankheit und vor allem, immer dann, wenn Hoffnung benötigt wurde.

Aufbewahrt wurde der schamanische Kräuterbüschel im Herrgottswinkel in den Stuben. Der Herrgottswinkel symbolisiert einen heiligen Platz im Haus, der im christlichen Glauben durch ein Kruzifix in einer Zimmerecke aufgehängt wurde. Dazu wurde der magisch-schamanische Kräuterbuschen gehängt. Ein doppelter spiritueller Schutzzauber sozusagen. Spannend ist, wo der heilige Platz zu finden ist, denn der Herrgottswinkel kann heute auch ein liebevoll gestalteter Altar sein, einfach nur ein Teller aufgestellt mit einer Kerze, Steinen, Pflanzen oder sonstigen Dingen, die einem lieb und teuer sind und den heiligen Platz repräsentieren. Er ist nie zufällig gewählt, sondern immer von uns intuitiv, magisch, spirituell, schamanisch und einzigartig ausgestattet.

Königskerze in der Praxis

Ihre lichtspendenden Kräfte könnt ihr in allen dunklen und grauen Tagen Eures Lebens nutzen. Egal, ob in der Winterszeit die Nebel sich nicht lichten möchten oder sich Euer inneres Licht verfinstert, die Königskerze entfacht den Keim der Hoffnung und gibt viel Licht für neue Kräfte und Schöpferkraft. Es ist die Wirkweise auf die bereits vor einem Jahrtausend Hildegard von Bingen bereits erkannte, wie wirkungsvoll der Sonnenzauber der Königskerze bei seelischen Tieflagen, Melancholie und Traurigkeit wirkt.

Bei Meditationen, Trance, spirituellem oder schamanischen Arbeiten fördert sie unsere bewusstwerdende Entwicklung. Mit ihrer Unterstützung können wir tiefer in uns hineinsehen und -hören. Die Königskerze wird wegen ihrer Wirkung auf unsere spirituelle Entwicklung dem Stirnchakra zugeschreiben, dem Dritten Auge, das der Sitz des spirituellen Sehens und der Wahrnehmung der Anderswelten, auch der kosmischen, ist.

Für folgende Themen könnt ihr sie in guter Synergie verwenden:

Visionäre Reisen in die Anderswelt

Beifuß, Habichtskraut, Wermut

Sonnenzauber gegen die Dunkelheit

Johanniskraut, Propolis, Arnikablüten

Schutz bei Unholden und für den Funken der Hoffnung

Angelikawurzel, Bernstein, Fichtenharz, Johanniskraut, Propolis

Königskerze in der Mystik, Legende, Ritual und Geschichte

Wie Ihr Euch schon denken könnt, hat die Königskerze viel Geschichte zu bieten. In früheren Zeiten wurden ihre getrockneten Stängel mit Öl, Wachs oder Harz überzogen und als Fackel in der Dunkelheit verwendet. Ebenso wurden getrocknete Königskerzenblätter anstelle von Anzündholz benutzt, da diese wollig behaart sind und gut anbrennen. Ihren Namen „herba lucernaria“ - Lampenkraut – bekam die Königskerze, da ihre getrockneten Blätter als Dochte für die Öllampen verwendet wurden. Sie brachte also nicht nur das Licht in die Seele und die Bewusstwerdung, sondern war auch der praktische Lichtspender in der Dunkelheit.

Bestimmt kennt Ihr den mittelalterlichen Ausspruch „Unsere Liebe Frau geht übers Land, sie trägt den Himmelsbrand in ihrer Hand“. Mit der lieben Frau ist die christliche Jungfrau Maria gemeint und der Himmelsbrand natürlich die Königskerze. Mit dem Himmelsbrand wurde der Funken der Hoffnung weitergetragen, Licht und Sonne in dunklen Zeiten entzündet, gesegnet und geheilt.

Die Königskerze gehört ebenso zu den Wetter- und Orakelpflanzen, darauf verweist der Name Wetterkerze. Mit der Wetterkerze könnt Ihr Euer eigenes inneres Wetter verbessern, also bei schlechter Stimmung, Streit, Melancholie und Traurigkeit räuchern und die Seele mit viel Licht und Sonne erhellen. Bei der Raumreinigung hat sie auch neutralisierende Kräfte und als Orakelpflanze lässt sie Euch Bewusstwerden. In mittelalterlichen Zeiten wurde sie bei schweren Unwettern, also Sturm, Überschwemmungen, Gewitter, verräuchert, um Haus und Hof mit allen guten Kräften der kosmischen und schamanischen Wesenheiten zu schützen.

Selbst die ausgegrabene Wurzel einer Königskerze galt als starkes Schutzamulett gegen Krankheiten und ja, auch der Empfängnisverhütung. Diese Wirkung zeigte sie allerdings nur, wenn sie an einem magischen Tag (meist in der Johannisnacht oder Maria Geburt) und bei abnehmendem Mond ausgegraben wurde.

Besondere Verwendung fanden die Samen der Königskerze beim Fischen. Sie wurden heimlich ins Gewässer gestreut, am nächsten Tag sollte dann der heilige Petrus höchstpersönlich erscheinen, um beim sehr guten Fang zu helfen. Heute hat man eine wissenschaftliche Erklärung dafür, denn der Sapoingehalt der Samen wirkt nervenlähmend und betäubend auf die Fische.

Astrologische Zuordnung

Sie gehört zu den Räucherpflanzen der Sonne. Die Königskerze unterstützt unsere vollkommene, individuelle und kraftvolle Seite und verbindet uns mit den Kräften der Sonne. Die Sonne steht für die Selbstverwirklichung, das Lebenskonzept und den „roten“ Faden in unserem Leben. Sie ist das Symbol der Lebensspenderin und der Fruchtbarkeit, da ohne sie kein Leben möglich wäre. Eine Sonnenräucherung kann dazu beitragen, dass wir unser inneres Feuer wieder entfachen und Kraft und Mut gewinnen können.

Königskerze ist im Tierkreiszeichen dem Löwen zugeordnet. Menschen dieses Zeichens besitzen ein starkes Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und haben Führungsqualitäten. Sie können begeistern und sind dynamisch, willensstark und risikofreudig. Und so kann eine Löweräucherung dazu beitragen, dass wir selbstbewusster und souveräner reagieren, unser Handlungs- und Durchsetzungsvermögen stärken und uns so akzeptieren können, wie wir sind.

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Pflanzen-Urkraft Räuchermischungen mit Königskerzenblüten

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