Satureja – das bin ich – Gabriela Stark Aromakologin – ich schreibe authentisch mit viel Kompetenz, mit meinen Erfahrungen, Wissen, spirituellen und schamanischen Erkenntnissen.

Was ich abgrundtief hasse, ist copy and paste von Menschen, die aus Raff- und Habgier für ihren Profit, Ansehen oder Gewinnmaximierung meine Texte klauen. Wenn Ihr meine Texte teilt – nennt meinen Namen und setzt eine Verlinkung – wenn Ihr das aus Raff- und Habgier nicht wollt, lasst Eure Finger von meinem geistigen Eigentum!

Die Räucherpublikation Mariengras habe ich im Dezember 2005 geschrieben und im Internet am 01.10.2007 auf www.satureja.de veröffentlicht. Komplett überarbeitet und am 01.06.2023 veröffentlicht.

Mariengras - die Anbindung an die große Göttin

Botanischer Name Hierochloe odorata

Familie Poaceae - Süßgräser

Pflanzenteil Grashalme

Kulturkreis Europa, Nordamerika

Element Luft / Wasser

Inhaltsstoffe

Cumarin, Ferulasäure, Melilotsäure, Fructane. Das Cumarin bildet sich erst mit dem Trocknen der Grashalme.

Etwas Botanik

Mariengras gehört zu den Süßgräsern. In Gärtnereien könnt ihr das Mariengras bekommen. Es wächst im Kübel sehr gut und Kälte, Schnee, Eis und Regen können ihm nichts anhaben.

Die Pflanzenfamilie der Süßgräser kennt ihr, denn die wichtigsten Süßgräser sind unser Getreide, wie Roggen, Weizen, dazu gehören auch Mais und Reis.

Mariengras in der Heilkunde

Eine lange Tradition hat das Mariengras, wie das nordamerikanische Sweetgrass als Bettstrohkraut. Die Bettstrohkräuter kennt ihr heute unter einem anderen Namen: Kräuterkissen. Also diese gefüllten Kissenhüllen mit duftenden getrockneten Pflanzen. In keltischen und mittelalterlichen Zeiten, wie auch bei den indigenen Völkern Nordamerikas, wurde duftendes Mariengras, Labkraut, Thymian und Majoran als duftendes Kräuterkissen verwendet oder mit ins Stroh gegeben, auf dem man geschlafen hat. Vor allem bei Gebärenden und kranken Menschen wurden die Bettstrohkräuter verwendet. Besonders das Mariengras spielte für die Gebärenden eine große Rolle, da es eine sehr entspannende und antibakterielle Wirkung hat. Die kleinen Frischlinge wurden mit einem Kräuterbad gebadet und bekamen Mariengras für einen ruhigen Schlaf in die Wiege gelegt.

Wenn ihr eure Kräuterkissen selbst herstellt, packt doch einfach mal Mariengras mit rein!

Mariengras vs. Sweetgrass

Bestimmt fragt ihr euch, wo jetzt genau die Unterschiede sind, denn beide Pflanzen tragen den gleichen botanischen Namen. Es gibt keinen. Mariengras und Sweetgrass ist ein und dieselbe Pflanze. Nur in Nordamerika wird der Grashalm durch die klimatischen Bedingungen länger und entwickelt beim Trocknen mehr Cumarin als Inhaltsstoff, als unsere einheimische Variante.

Die Faszination liegt allerdings nicht an den klimatischen Bedingungen, sondern am Pflanzenspirit des Mariengrases. Hier könnt ihr lernen, dass der Spirit einer Pflanze immer gleichbleibt, egal, wo die Pflanze auf der Erde wächst. Die indigenen Völker Nordamerikas (Indianer) und Europas haben sich getrennt durch Jahrhunderte, Länder und Ozeane entwickelt. Sie hatten nie Kontakt zueinander und als Kolombus die neue Welt entdeckte, waren die europäischen Kelten schon lange Geschichte.

Dennoch haben beide Duftkulturen das Mariengras im gleichen Kontext verwendet. Egal, ob das keltische Mariengras oder nordamerikanische Sweetgrass – es ist in beiden Duftkulturen der Urmutter, also der großen Göttin, geweiht. Die Pflanze wird gleich verwendet, egal ob als Bettstrohkraut, Liebespflanze oder für die Harmonisierung von Menschengruppen, Orten und Plätzen.

Die Schamanen und Menschen haben den Spirit des Pflanzengeistes erfahren, der seine Wirkung an uns weitergegeben hat und unabhängig voneinander sind sie zu den gleichen Ergebnissen an Wirkung und Anwendung gekommen.

Wenn ihr Wert auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz legt, verwendet das einheimische Mariengras, das in Osteuropa kultiviert wird, während das nordamerikanische Sweetgrass wild der Natur entnommen wird.

Das Räuchern mit Mariengras

Sein Name Mariengras verweist bereits auf den göttlichen Ursprung der Urmutter, die als Jungfrau Maria im christlichen Glauben weiterlebt. Die Urmutter trägt viele Namen. Sie ist Isis im antiken Ägypten, Demeter im antiken Griechenland, Ceres im antiken Rom, Freya bei den Kelten und Maria bei den Christen. Der Spirit der Urmutter ist allerdings über Raum und Zeit in allen Kulturen dieser Welt zu finden. Ihre Themen sind Fruchtbarkeit, weil sie das Leben spendet und gebiert. Nährt und sich für das Wohl der Gemeinschaft sorgt. Behütet, Trost spendet und Schutz gibt, wie sie das Feuer der Leidenschaft und Liebe entfachen kann. Vor allem anderen ist es allerdings das Wunder der Schwangerschaft und Geburt. Überall auf der Welt haben Schwangere die große Göttin angerufen, mit ihren Pflanzen geräuchert und das neugeborene Leben empfangen. Gebettet auf ihren Pflanzen brachten diese viel positive Energien und Schutz für das neue Leben. An dieser Stelle: Der großen Göttin und Urmutter ist es übrigens vollkommen egal, unter welchem Namen, Glauben oder Ritual sie angerufen wird.

Ihre Pflanzen geben Harmonie, bringen Licht und positive Energien in Haus und Leben. So auch das Mariengras. Ich kenne keine Pflanze, die so viel Leichtigkeit, Heiterkeit und Wohlbefinden in Räuchermischungen bringt. Der feine Duft nach frisch gemähtem Gras, Waldmeister, Vanille und diese sonnige verwöhnende Honigsüße zaubern sofort ein Lächeln ins Gesicht und nimmt allem die Strenge und Schwere. Dies könnt ihr nutzen, wenn ihr Räuchermischungen aus einheimischen Pflanzen kreiert. Mit Mariengras und Propolis ziehen Süße, Wärme und Geborgenheit in eure Duftkreationen ein.

Es gibt keine Beltane- oder Sommersonnwendzeit ohne das Mariengras. Nicht umsonst gehört es zu unseren einheimischen Liebespflanzen, die die romantischen Gefühle, die Harmonie und das Zusammengehörigkeitsgefühl zweier Menschen vertieft. Mariengras verstärk unsere Lebenslust und lässt alle unsere Sinne lebendig werden. Es gehört zur Hoch-zeit der beiden sinnlichen jahreskreisfeste Beltane und Sommersonnenwende die Verschmelzung mit dem Göttlichen zu feiern. Diesen kleinen Augenblick der Unsterblichkeit zu erkennen und zu genießen – das ist Mariengras!

Mariengras bringt euch diese magischen Momente näher, wo wir tief in die Göttlichkeit und den Spirit eintauchen können. Bewusst das Gras wachsen hören können und tiefe Blicke in unsere Seelenwelten werfen. Es vertieft unsere Wahrnehmung auf eine sehr harmonische Weise. Mit seinem feinen Duft könnt ihr also nicht nur euren Spirit vertiefen, sondern auch Ballast abschütteln.

Die Energie des Mariengrases

Filigran sind seine Blüten, die langen Grashalme, die sich sanft im Wind wiegen – es ist die Geborgenheit, Urvertrauen, Anbindung an das Göttliche – was das Mariengras ausstrahlt. Verräuchert habt ihr sofort dieses wohlige Gefühl der Mutter, die euch sagt: Alles, wirklich alles wird wieder gut. Egal, was gerade aus den Fugen geraten ist oder welches Chaos gerade um euch hereinbricht. Mariengras durchbricht das Dunkle und Verzweifelnde und gibt diesen Lichtschimmer am Horizont.

Mariengras entzündet tief in uns ein Licht, wenn die Dunkelheit hereinbricht. Es bringt Heimat, das Gefühl zuhause angekommen zu sein, Geborgenheit und gibt mütterlichen Schutz vor allem, was uns negativ erreicht. Dabei kommt sein Duft so sanft und zärtlich daher, dass wir uns erst hinterher bewusstwerden, wie stark der Spirit an das Göttliche im Mariengras eigentlich ist.

Es schenkt uns Urvertrauen, den Glauben an uns selbst und in unsere Fähigkeiten. Mariengras lässt uns erkennen, wo wir irren, auf welchen Weg wir weiter gehen sollten und bringt das Chaos in den Gedanken zur Ruhe. Es schenkt uns Zufriedenheit, Ruhe und Harmonie und lässt uns die glücklichen Momente in unserem Leben ins Gedächtnis rufen.

Ich habe bisher niemanden kennengelernt, der das Mariengras als Duft abgelehnt oder ein negatives Dufterlebnis damit hatte. Mariengras entzündet in uns eine spirituelle Anbindung an das Göttliche, Mütterliche, Nährende – es geht immer um Harmonie, Wohlbefinden und Glücklich sein. Wir mit uns selbst, mit unseren Lieben und in der Gemeinschaft. Sein Duft vermittelt uns eine Vorstellung mit etwas größerem verbunden zu sein. In Liebe und im Spirit mit der Natur – nicht dagegen!

Welche Empfindungen löst es in euch aus?

Mariengras in der Praxis

Mariengras ist ganz wunderbar zum Harmonisieren von Räumen und Orten. Besonders nach einer intensiven Raumreinigung fehlt oft die Wärme und Geborgenheit. Die stellt sich mit verräuchertem Mariengras sehr schnell wieder ein.

Es inspiriert uns, lässt unserer Fantasie freien Raum und aktiviert unsere Sinne. Egal, in welchen Prozessen wir feststecken, Mariengras fördert unsere Kreativität auf spielerische Weise. Mit seiner Duftunterstützung lässt sich leichter der Alltag abstreifen, träumen und künstlerisch tätig sein. Egal, ob am Piano sitzend, strickend auf der Couch, am Computer entwickeln, schreibend oder ein Bild malend. Mit Mariengras kommen euch viele gute Ideen, die nur auf Umsetzung warten.

Als Alternative zu den üblichen Citronella-Kerzen zur Insektenabwehr könnt ihr es mit dem Mariengras versuchen. In dieser Studie https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27744691/ wurden die insektenabwehrende Wirkung des Mariengrases untersucht. Da die nordamerikanischen indigenen Stämme der Flatheads in Montana und der Blackfoot in Alberta das Mariengras zur Insektenabwehr verräuchert haben. Es wurde in einer wissenschaftlichen Studie festgestellt, dass das Cumarin im Mariengras für die Insektenabwehr verantwortlich ist. Sehr viel Cumarin ist übrigens auch in der Tonkabohne enthalten.

Anbei einige Ideen, wie ihr das Mariengras sehr effektiv mischen könnt:

Für mehr Harmonie und Sinnlichkeit

Propolis, Rose, Jasminblüten, Benzoe Siam

Für mehr göttlichen Spirit und Inspiration

Iriswurzel, Mastix, Myrtenblätter, Mohnblüten, Weihrauch

Für die Anbindung an Elfen, Meister, Engel

Alantwurzel, Dammar, Sandarak

Für schamanische Räucherungen der nordamerikanischen Duftkultur

Yerba Santa, Weißer Salbei, Beifuß, Copal weiß, Wacholderbeeren, Red Cedar

Mariengras in der Mystik, Legende, Ritual und Geschichte

Es ist kein Wunder, dass ausgerechnet die göttliche Urmutter in all ihren Erscheinungen mit dem Mariengras in Verbindung gebracht wird. Der Name Mariengras bezieht sich auf die Jungfrau Maria, der es im christlichen Glauben geweiht ist.

Es wird auch Liebfrauengras genannt oder unserer lieben Frau Gras. Immer steht das Mütterliche und der Aspekt des göttlichen Umsorgtseins im Vordergrund. In vielen mittelalterlichen Bildern wird die Jungfrau Maria mit einem Grashalm des Mariengrases dargestellt.

Astrologische Zuordnung

Mariengras gehört zu den Räucherpflanzen der Venus. Es unterstützt unseren Sinn für Ästhetik, Schönheit und Harmonie, lässt uns unvoreingenommen auf Menschen und Situationen zugehen und verbindet uns mit den Kräften der Venus. Die Venus steht für die zwischenmenschlichen Beziehungen, die Erotik und das Eintauchen in die Sinnlichkeit. Sie ist das Symbol der Liebe, der Harmonie und das erotische weibliche Prinzip. Eine Venusräucherung kann dazu beitragen, dass wir wieder genießen, unsere Sinnlichkeit erleben und mehr Nähe zu anderen Menschen oder unserem Partner zulassen.

Die Zuordnung des Mariengrases im Tierkreiszeichen sind die Fische. Menschen dieses Zeichens nehmen besonders die Stimmungen ihrer Umgebung wahr und sind besonders empfänglich für die spirituelle Welt. Sie sind sehr feinfühlig, freuen sich und leiden mit ihren Mitmenschen und sind die großen Träumer und Phantasten. Dabei gehören sie zu den Menschen, die ihr Leben aus dem Bauch heraus leben und auf das hören, was ihr Gespür ihnen sagt. Sie vertrauen auf ihre Eingebungen und sind oft eins mit sich und der Welt. Und so kann eine Fischeräucherung dazu beitragen, auf das zu hören, was unsere Intuition uns sagt, wir unser Unbewusstes besser wahrnehmen und wir zulassen können, spontan aus dem Bauch heraus zu entscheiden, was momentan richtig ist.

Entdecke das Mariengras

Pflanzen-Urkraft Räuchermischungen mit Mariengras

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